48 Stunden Theater Marathon

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Pasta Mortale-48 Stunden Theatermarathon

Michael Jackson im Netherland, eine bierdosenwerfende Fee, eine Katze namens Dings und ein mysteriöser Todesfall durch Chilli.

Obwohl jeden Tag die Hoffnungen unserer ausgedörrten Schauspielerherzen auf herzhafte Hartweizengrießnudeln schwanden, und die Angst vor Gruppenduschen stetig stieg, sind in 48 Stunden unsagbar unfassbare Kunstwerke geschaffen worden.

Vier Szenen, 8 Themen, 21 euphorisierte Darsteller und 3 dauerhaft kompetente manchmal butterweiche und manchmal knallharte professionelle Anleiter. Das klingt nach einer einfachen, explosiven, schillernden Rechnung, die mehr als nur gut aufging. Die komfortable Unterbringung erfolgte in Betten und auf Brettern die die Welt bedeuten.
Piep, piep, piep, wir ham uns alle lieb“

Nachdem die moderate Moderatorin Cindy uns die glücklichste Familie der Welt vorgestellt und dieser ein hinterhältiges Hausmädchen auf den Weg gegeben hatte, beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen. Die wundervolle Wendy muss in der Schule nachsitzen, was letztendlich dazu führt, dass das Kaninchen der Familie Darling auf grauenhafte Weise sterben muss.

Alle Kinder werden erwachsen, nur eins nicht“

Ein von seiner Familie verstoßener Junge ohne Peter-Pan-Syndrom, der aber trotzdem nicht erwachsen werden wollte, begibt sich zusammen mit seiner haarigen und zuckersüßen Katze Dings auf die Suchen nach einem großen letzten Abenteuer. Dabei müssen sich die beiden nicht nur großen Fragen nach Leben oder Tod, sondern auch mit dem „Was kommt danach“ auseinandersetzen.
Hast du deine Tabletten schon genommen? “

Ja. Nein. Vielleicht. Michael Joseph Jackson weiß es selbst nicht so genau. Und eigentlich gibt es auch viel wichtigere Probleme in seinem Leben. Zum Beispiel sein leistungsgeiler Manager Hook, seine tollpatschige und überfürsorgliche Frau Wendy und seine aufreibende Arbeit. Mit der Zeit wird es immer schlimmer all diese Teile seines Lebens unter einen Hut zu bekommen.

 

Wenn du springst dann stirbst du“

Eine desillusionierte Wendy kehrt in ihr Elternhaus zurück. Dort trifft sie auf ihre gebrechliche Mutter und ihren alkoholliebenden Bruder. Nach einem unangenehmen Abendessen träumt sie sich in ihre zurückliegende Kindheit zurück. Nach einem ernüchternden Gespräch mit ihrem Bruder entschließt sich Wendy den großen Sprung ins Freie zu wagen.

 

 

Fazit

Was bleibt nach 48-Stunden? Der bedingungslose Wille, jede Schandtat nicht nur zu wiederholen sondern zu zelebrieren. Hoch die Bierdosen und Kaffeetassen.

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